Markus Köster
Über Jahre habe ich nur für mich geschrieben. Meine Manuskripte lagen in der Schublade, geprägt von eigenen Erfahrungen, von erlebten Abschieden und davon, was der stumme Wandel mit uns Menschen macht. Irgendwann war es Zeit, das, was im Stillen gewachsen ist, nicht mehr für mich zu behalten.
Wenn ich schreibe, suche ich bildhafte Geschichten für die großen Umbrüche im Leben. Meine Gedichte sind das Gegenstück: die leiseren Töne, bei denen man für einen Moment dem Schweren entkommen darf.
Die meisten Ideen kommen mir in Unna, spontan in den späten Nachtstunden, wenn die Welt leise wird. Wenn du meine Texte aufschlägst, wünsche ich dir vor allem eins: das befreiende Gefühl, in schwierigen Momenten verstanden zu werden.
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