Beschreibung
Exzerpt zur Monographie „Kritik des Kindeswohls“
Zielsetzung der Monographie ist es im Wesentlichen, auf umfassend historisch-systematische Weise Versäumnisse, die bei einer profunden, terminologischen Bestimmung kindliches Wohlsein nach wie vor in vielen Bereichen weit verbreitet sind und tiefgreifende Folgen für davon Betroffene nachsichziehen können, zu beschreiben und zu erklären, um der Leserschaft im Anschluss daran einen in sich stringenten Neuansatz an die Hand zu geben, der jene benannten Nachlässigkeiten zu kompensieren sucht – womit, so jedenfalls der Anspruch des Autors, ein Grundlagenwerk dargereicht wird, an welchem es im Hinblick auf theoretische Problemstellungen kindlichen Wohlseins (und zwar ganz gleich ob auf geisteswissenschaftlicher, rechtskundlicher oder sonstiger, disziplinärer Ebene) künftig kein Vorbeikommen mehr geben dürfte. Seiner an eigenen, jahrzehntelangen Praxiserfahrungen ausgerichteten Vorgehensweise bleibt der Autor hierbei ebenso treu, wie den beiden fundamentalen, sich an kritischen Denkprinzipien orientierenden, didaktischen Maximen, wonach es nichts Praktischeres gebe als eine fundierte Theorie (Lewin bzw. Kant) bzw. wonach insbesondere derjenige gut lehre und wissenschaftlich arbeite, der Dinge gut voneinander unterscheiden könne (Thomas v. Aquin).
Diese Prinzipien zu Grunde legend, befasst sich der Autor u. a. mit einer Gegenüberstellung jener mikro-, meso- und makrogesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die einerseits vorherrschen sollten, damit kindliches Wohlergehen stattfinden kann und solchen, wie sie Kinder andererseits de facto vorfinden. Und im Anschluss daran gibt der Autor noch zahlreiche Denkanregungen an die Hand, was künftig getan werden müsste, um unserem Nachwuchs ein immerhin halbwegs kindgerechtes Aufwachsen unter Erwachsenen zu ermöglichen.
Der enormen Brisanz der Thematik hierbei Rechnung tragend, setzt sich der Autor überdies hinaus mit einer Reihe weiterer, prekärer und in Teilen sicherlich starken Widerstand hervorrufenden Themenstellungen auseinander. So bspw. damit, inwieweit der Begriff des Kindeswohls (bzw. des kindlichen Wohlseins) nicht allein die peri- und post-, sondern gleichermaßen die pränatale Ebene zu involvieren hat – und sollte dies der Fall sein, welche Konsequenzen sich hieraus insbesondere für die (Kinder-) Pädagogik, (Kinder-) Psychologie, (Kinder-) Medizin sowie die (Kinder-) Reche ergäben. So außerdem damit, über welche (vor allem charakterlichen) Voraussetzungen eine Person unabdingbar verfügen sollte, um sich Schutzbefohlenen nähern oder sich deren Erziehung und Bildung zu eigen machen zu dürfen. Und so keineswegs zuletzt auch mit der (nach Kenntnisstand des Autors bislang irritierenderweise noch nicht einmal im Ansatz aufgeworfenen) Frage, ob die Rechtslehre resp. Jurisprudenz überhaupt als wissenschaftliche Disziplin (und zwar zuvorderst aufgrund des Fehlens einer dortigen einschlägigen Forschungsmethodologie) gelten darf.
Zielsetzung der Monographie ist es im Wesentlichen, auf umfassend historisch-systematische Weise Versäumnisse, die bei einer profunden, terminologischen Bestimmung kindliches Wohlsein nach wie vor in vielen Bereichen weit verbreitet sind und tiefgreifende Folgen für davon Betroffene nachsichziehen können, zu beschreiben und zu erklären, um der Leserschaft im Anschluss daran einen in sich stringenten Neuansatz an die Hand zu geben, der jene benannten Nachlässigkeiten zu kompensieren sucht – womit, so jedenfalls der Anspruch des Autors, ein Grundlagenwerk dargereicht wird, an welchem es im Hinblick auf theoretische Problemstellungen kindlichen Wohlseins (und zwar ganz gleich ob auf geisteswissenschaftlicher, rechtskundlicher oder sonstiger, disziplinärer Ebene) künftig kein Vorbeikommen mehr geben dürfte. Seiner an eigenen, jahrzehntelangen Praxiserfahrungen ausgerichteten Vorgehensweise bleibt der Autor hierbei ebenso treu, wie den beiden fundamentalen, sich an kritischen Denkprinzipien orientierenden, didaktischen Maximen, wonach es nichts Praktischeres gebe als eine fundierte Theorie (Lewin bzw. Kant) bzw. wonach insbesondere derjenige gut lehre und wissenschaftlich arbeite, der Dinge gut voneinander unterscheiden könne (Thomas v. Aquin).
Diese Prinzipien zu Grunde legend, befasst sich der Autor u. a. mit einer Gegenüberstellung jener mikro-, meso- und makrogesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die einerseits vorherrschen sollten, damit kindliches Wohlergehen stattfinden kann und solchen, wie sie Kinder andererseits de facto vorfinden. Und im Anschluss daran gibt der Autor noch zahlreiche Denkanregungen an die Hand, was künftig getan werden müsste, um unserem Nachwuchs ein immerhin halbwegs kindgerechtes Aufwachsen unter Erwachsenen zu ermöglichen.
Der enormen Brisanz der Thematik hierbei Rechnung tragend, setzt sich der Autor überdies hinaus mit einer Reihe weiterer, prekärer und in Teilen sicherlich starken Widerstand hervorrufenden Themenstellungen auseinander. So bspw. damit, inwieweit der Begriff des Kindeswohls (bzw. des kindlichen Wohlseins) nicht allein die peri- und post-, sondern gleichermaßen die pränatale Ebene zu involvieren hat – und sollte dies der Fall sein, welche Konsequenzen sich hieraus insbesondere für die (Kinder-) Pädagogik, (Kinder-) Psychologie, (Kinder-) Medizin sowie die (Kinder-) Reche ergäben. So außerdem damit, über welche (vor allem charakterlichen) Voraussetzungen eine Person unabdingbar verfügen sollte, um sich Schutzbefohlenen nähern oder sich deren Erziehung und Bildung zu eigen machen zu dürfen. Und so keineswegs zuletzt auch mit der (nach Kenntnisstand des Autors bislang irritierenderweise noch nicht einmal im Ansatz aufgeworfenen) Frage, ob die Rechtslehre resp. Jurisprudenz überhaupt als wissenschaftliche Disziplin (und zwar zuvorderst aufgrund des Fehlens einer dortigen einschlägigen Forschungsmethodologie) gelten darf.
Artikeldetails
| ISBN | 978-3-86870-893-6 |
| Seiten | 1092 |
| Genre | |
| Autor | Thomas Schott |
| Erscheinungsdatum | 21.11.2025 |
| Preis | EUR 59,95 |
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