Die Kunst der Freude von Goliarda Sapienza. Eine Phänomenologie des Weiblichen.
von:Massimo Ulivari

Beschreibung
Goliarda Sapienza (1924-1996) präsentiert in ihrem Roman und Lebenswerk das Leben einer selbstbewussten Frau, sie auch eine Sizilianerin wie Sapienza, im Lauf der ersten sechzig Jahre des 20. Jahrhunderts. Die Entwicklung ihrer Erfahrungen und ihre Begegnungen stehen im Zeichen des Unkonventionellen und Einzigartigen. Als ihr Roman nach zehn Jahren Arbeit fertig war und sie ihn mit ihrem Mann, Aurelio Pellegrino, nochmals durchlas, hatten beide das Gefühl, etwas in der Hand zu haben, „das früher nicht da gewesen war“. In den folgenden zwanzig Jahren bis hin zu ihrem Tod fand jedoch das Buch keinen Verlag in Italien. Als Pellegrino seine Geliebte verlor, veröffentlichte er den Roman auf eigene Kosten, der zuerst auf Französisch und Deutsch übersetzt wurde. Nur dann kam die Anerkennung auch in Italien. Die Jahre seiner Niederschrift waren die aufständischsten Jahre der westlichen Welt nach dem Zweiten Weltkrieg und bis heute, als Europa noch eine selbstkritische Identität besaß und etwas Eigenes über die sogenannte Zivilisation zu sagen hatte. Diese Atmosphäre des Durchbruchs ist spürbar in jeder Seite des Romans, gleichgültig ob ihre Züge uns jetzt manchmal gezwungen, übertrieben oder vielleicht überholt erscheinen. Die heutige Anerkennung ihres Werks europaweit bezeugt, dass es noch ganz viel von diesem Roman und jenen aufständischen Jahren zu lernen und auch zu genießen gibt.
Die vorliegende Arbeit versteht sich als Fortsetzung und weitere Ergründung dieser Aufforderung zum Durchbruch.
Die vorliegende Arbeit versteht sich als Fortsetzung und weitere Ergründung dieser Aufforderung zum Durchbruch.
Artikeldetails
ISBN | 978-3-98885-722-4 |
Seiten | 386 |
Genre | Sachbücher/Kunst, Literatur |
Autor | Massimo Ulivari |
Erscheinungsdatum | 01.04.2025 |
Preis | EUR 16,95 |
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