Fragile Demokratie in Schieflage

Gestörter Gesellschaftlicher Zusammenhalt

von:

Martin Malirsch

Buch "Fragile Demokratie in Schieflage" von Martin Malirsch
Beschreibung Demokratisch verfasste Staaten sehen sich zunehmend mit autokratischen Systemen konfrontiert. Rechtsstaatliche Standards werden umgangen. Wachsende wirtschaftliche und soziale Ungleichheiten ermutigen Autokraten und Populisten. Zunehmende Partitokratie polarisiert und radikalisiert. Extremistische Ideologien leben vom Phantom einer Gefahrenabwehr.
Marktimperative und wirkmächtige digitale Medien bestimmen die Lebenswelten, erhöhen Misstrauen der Wähler, lassen das Gemeinwesen erodieren.
Die Folgen der Coronavirus-Ausbreitung offenbaren die Fragilität der globalen Wirtschaft mit ihren vernetzten Lieferketten und sehr eng getakten Produktionsplänen. Unternehmen stehen zum Teil vor großen Problemen mit unmittelbaren Folgen für die Gesamtgesellschaft. Das Virus wird relevant für die Freiheitsverteilung in der Gesellschaft, von der Pandemie werden auch Grundrechte berührt: Recht auf Bewegungsfreiheit massiv eingeschränkt, mit dem Infektionsschutzgesetz wird nicht nur die Versammlungsfreiheit eingeschränkt, sondern auch einzelne Personen können isoliert, ihre Post kann gelesen und in das Recht auf Unverletzlichkeit der Wohnung eingegriffen werden. Entschiedenheit und Einheitlichkeit sind in der Krise gefragt. Und das sind nicht die Stärken der Demokratie. Schlägt die Stunde des starken Staats, autoritäre Regime im Vorteil?

Kommentar:

Zur Problemsicht „Fraktile Demokratie und ihre Schieflage“ gesellt sich die gegenwärtige gesellschaftspolitische Lage:
In der aktuellen Krise ist die Geltung von Bürgerrechten zur Abwehr von der realen Gefahr der Corona-Pandemie unerwünschten, demokratiefeindlichen Nebenwirkungen ausgesetzt. Regierungen können Maßnahmen als Vorwand benutzen, um die eigene Macht zu erweitern. So versucht beispielsweise Premierminister Viktor Orban für sich das Recht auf Regieren per Dekret vom Parlament absegnen zu lassen: Im Alleingang bestehende Gesetze aussetzen und den Notstand unbegrenzt verlängern.
Eine Neufassung des Infektionsschutzgesetzes ist auch hier schon geplant. Per Handyortung sollen Kontaktpersonen von Infizierten identifiziert werden. In immer mehr Ländern werden Handydaten an Regierungen und Gesundheitsbehörden weitergegeben und speziell generierte Apps prüfen das Einhalten der Quarantäne. Viele Bürger machen sich in der Krise auch bereits Sorgen um Europa aufgrund der Grenzschließung vieler EU-Länder im Alleingang, eine weitere Desintegration vergleichbar mit der Migrationskrise 2015?
Ein Notstand kann den Bürger zum Untertanen machen, befürchten viele. Deswegen müssen sie nach Krisenbewältigung umgehend wieder zu Bürgern werden. Sie müssen zur Wachsamkeit im Blick auf demokratische Grundrechte – hier Abwägung zwischen Freiheitsrechten und Gesundheitsschutz -aufgerufen werden.
„Entschiedenheit und Einheitlichkeit sind in der Krise gefragt. Und das sind nicht die Stärken der Demokratie. Schlägt die Stunde des starken Staats, sind autoritäre Regime im Vorteil?“, fragt und mahnt der Autor. Die Fragilität der Demokratie habe unmittelbare Folgen für den Zusammenhalt und das Wohl der Gesamtgesellschaft. Der Rechtsstaat in der pluralen Demokratie aber werde obsiegen, so die positive Sicht und Überzeugung des Autors. Aber es bedürfe der Anstrengungen und aktiven Mitgestaltung aller, damit das Vertrauen der Bürger in den demokratisch liberalen Staat nicht erodiere. Denn die Gefahr bestehe, dass sich in der Krise autoritäre Strukturen verfestigen, befürchtet der Autor.
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  • Als Autor bin ich der Meinung, dass Schreiben weit mehr ist als das bloße Aneinanderreihen von Worten. Es ist ein Weg, Gedanken sichtbar zu machen und Emotionen in eine Form zu bringen, die andere Menschen erreichen kann. Gute Texte entstehen für mich dann, wenn Ehrlichkeit und Klarheit im Mittelpunkt stehen. Nicht jede Geschichte muss laut oder spektakulär sein – oft sind es gerade die leisen,...
    Tobias Graf
  • Der Verlag hat uns sehr geholfen und uns gut beraten. Wir können diese Zusammenarbeit nur Loben....
    Luis Are
  • Da der Mensch eher dazu neigt, negative Kritik zu üben als hier und da mal ein (Extra-)Lob zu verteilen, möchte ich heute ein Statement setzen: Während der Zusammenarbeit mit dem Rediroma Verlag blieb keine meiner Fragen unbeantwortet, stets war man auf der anderen Seite bemüht, meine Änderungen - soweit möglich und vertretbar - umzusetzen. Dafür möchte ich mich recht herzlich bedanken. Der...
    Agnes Schindelar-Böhm
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126 Rezensionen
Profilbild von Isa
vor 2 Monaten
Ich habe zwei Bücher im Rediroma Verlag veröffentlicht unter dem Pseudonym Alex Frey. Ich bin immer wieder erstaunt, dass es noch so kompetente und hilfsbereite Menschen gibt wie Herrn Bieter und sein Team. Es ist auch außergewöhnlich, dass gerade in diesen Zeiten die Preise für die Veröffentlichungen nicht gestiegen, sondern fair geblieben sind. Hut ab! Ich glaube, dieses Mal habe ich viel Arbeit gemacht, weil ich das Titelbild selbst gestaltet habe, aber mit der Übermittlungstechnik in den Verlag nicht zurechtgekommen bin. Mit viel Geduld hat Herr Bieter so lange Tipps gegeben, bis es letztendlich selbst mir gelungen ist. Dafür nochmals meinen herzlichen Dank, denn das hat mir viel bedeutet. Auch mein nächstes Buch werde ich mit Sicherheit hier veröffentlichen, und... Danke auch an das ganze Team. Was wären wir ohne euch!
Isa
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vor 4 Monaten
Ich bin Herrn Bieter und den Mitwirkenden beim Rediroma-Verlag so unendlich dankbar für ihre umfangreiche und mühevolle Unterstützung! Ohne den Rediroma-Verlag wüsste ich immer noch nicht, wie ich mein erstes Buchprojekt hätte realisieren können. Das Verlagskonzept füllt eine Lücke auf dem Markt: eine Buchveröffentlichung durchführen zu können, ohne dabei unter Stress und Zeitdruck setzende Verträge abschließen und womöglich Kompromisse im Inhalt eingehen zu müssen; aber zeitgleich auch nicht auf sich allein gestellt zu sein wie beim Selfpublishing und sich kostspielig um Coverdesign, Buchsatz, Vertrieb u.v.m. bemühen zu müssen. Hier bleibt man selbst der Autor seines Werkes, die für den Laien schwer umsetzbaren Schritte der Veröffentlichung werden professionell und adäquat abgenommen, und zudem werden individuelle Wünsche wirklich gehört und mehr als zufriedenstellend umgesetzt. Selfpublishing ohne Selfpublishing, sozusagen – ich bin sehr begeistert und dankbar dafür! Auch wenn immer wieder gerne vor Dienstleistungsverlagen gewarnt wird: Der Rediroma-Verlag zeigt, dass es auch anders geht – professionell, versiert und mit einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis sowie einer fairen Chance für unbekannte Autoren!
To Be Us
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vor 2 Monaten
Ich bin rundum zufrieden mit dem Service des Rediroma Verlags. Herr Bieter war außerordentlich hilfsbereit, geduldig und hat mich in jeder Phase hervorragend unterstützt. Die Zusammenarbeit war sehr angenehm, und ich habe mich immer gut aufgehoben gefühlt. Vielen Dank für die großartige Arbeit!
Efemusti Ozcalis
Profilbild von Ramy Azrak
vor 5 Monaten
Ich habe beim Rediroma-Verlag mein erstes Buch veröffentlicht. Daniel Bieter hat mich von A bis Z bestens betreut und mir alle Sorgen genommen. Und die Geschwindigkeit vom Einsenden des Buches bis zur Veröffentlichung war überragend! DANKE!!!
Ramy Azrak
Profilbild von Daisy Dina
vor 4 Monaten
Es ist das vierte Buch, das ich im Verlag Rediroma veröffentliche, und wie immer haben sie hervorragende Arbeit geleistet. Ich möchte mich bei Herrn Bieter und seinem Team für ihre Professionalität herzlich bedanken. Die Kommunikation und Zusammenarbeit mit ihnen ist ausgezeichnet, was sich auch in den Ergebnissen widerspiegelt.
Daisy Dina
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