02. Juli 2015 M. L. Giesen
Nur noch fünf Tage und ich kann mein Buch selber kaufen.
Heute habe ich mein Kurzprofil reingesetzt. Gut, es ist etwas länger geworden.
Ich habe es einer Freundin aus Herdecke vorgelesen. Die fand es gut, meinte aber, es hört sich an wie eine Geschichte. So wollte ich es auch haben.
Aber etwas ist mir aufgefallen, wann ich geboren wurde, weiß man trotzdem nicht. Ist das wichtig?
Und wo sind bei dem Bild meine blauen Augen abgeblieben?
Dann und dann geboren, das und das studiert, das kann jeder, aber es sagt eigentlich nichts über den Menschen aus.
Ich hatte keine Zeit zum Studieren, dafür habe ich das Leben studiert. Na, das ist doch auch etwas.
Heute war ich beim Finanzamt und habe einen Bescheid geholt für die Steuer, die ich demnächst zahlen muss, da ich ja jetzt ein selbstständiger Autor bin und viel Geld verdiene.
Niemand sieht, dass dies nicht so ist.
Alle wollen sich an den Geldern bereichern, die ich nicht habe und auch nicht bekommen werde.
Die tun ja so, als ob alle Menschen auf mein Buch gewartet haben und es auch nur dieses eine Buch gibt.
Der Verlag würde es sicher auch toll finden, wenn 50000 Menschen mein Buch kaufen.
Da muss ich mir doch tatsächlich von jemanden vorwerfen lassen, dass ich Angst habe, Geld zu verdienen.
Fakt ist, dass mich niemand kennt und ich habe keine Vampir-Geschichte geschrieben, oder was sonst so gerade in ist.
Ja, ich finde meine Geschichte toll, aber ich weiß auch, dass das nicht die Allgemeinheit so finden wird.
Sie ist außergewöhnlich, sicher und es wird sie auch der ein oder andere Leser mögen.
Aber erst mal muss er sie finden. Der Rest kommt von ganz alleine.
Immerhin ist es heute ja modern, mal auf die Schnelle ein Buch zu schreiben, dass darf man auch nicht vergessen.

02. Juli 2015 Erika Klein
Erika Klein als Deutsche in Siebenbürgen \Rumaenien geboren, hatte bereits mit 24 Jahren ein nicht leichtes Schicksal. Ab 1981 begann ein fast unerträglichen Leben in Siebenbürgen. Es gab kaum noch Lebensmittel zu kaufen, die Regale in den Geschäften waren leer. Wir sahen keine Zukunft mehr für unsere Kinder. Es gab keine Möglichkeit, als deutsche junge Menschen, aus diesem kommunistischen Land raus zukommen. Wir waren verzweifelt. Es musste etwas passieren. Mein Großvater aus Schweden machte mir das Angebot, ihn doch endlich in Schweden zu besuchen. Auf den ersten Blick undenkbar. Aber wir dachten, vielleicht könnte es klappen, weil unser Sohn erst ein Jahr und elf Monate alt war und ich im 6. Monat schwanger war. Der innerliche Kampf begann. Es folgten unzähligen schlaflose Nächte. Wie sollte ich meinen kleinen Sohn und meinen Mann verlassen? Für mich undenkbar. Ich habe es doch gemacht für die Zukunft unserer Kinder. Mein Buch erzählt ganz authentisch, was ich alleine in der für mich sehr fremden Welt erlebt habe. Es trägt den Titel "Lebens- und Leidenserinnerungen".
01. Juli 2015 M. L. Giesen
Schon wieder fast der Tag vorbei. Die armen Hunde mussten gerade schon wieder mit mir raus. Na ja, sie sind alt geworden. Im Gegensatz zu ihnen muss ich ja nicht laufen.
Gestern war meine Freundin da und während sie mein Bad auf Hochglanz gebracht hat, habe ich ihr vorgelesen. Es war aus dem 4. Teil, aber da muss sie jetzt durch.
Tippen muss ich es noch und es wird sich sicher noch etwas verändern. Obwohl ich es jetzt schon gut finde.
Manchmal bin auch ich erstaunt, was so aus meinem Kopf kommt.
Ich muss es nur aufschreiben!
Ganz ehrlich? Manchmal habe ich den Eindruck, dass ich auf meine Wörter keinen Einfluss mehr habe.
Sie sind da, wollen geschrieben werden.
Mir geht gerade durch den Kopf, dass ich mit dem Re Di Roma-Verlag einfach nur Glück hatte. Für meine Geschichte ist es gut, dass sie bei Herrn Bieter gelandet ist. Dies ist mein neunter Verlag gewesen.
Es gab den ein und anderen Verlag, der Interesse an meiner Geschichte zeigte, nur haben mir die Verträge nicht gefallen. Und bei einem Verlag hätte ich vorher eine Bank überfallen müssen, um ihn mir leisten zu können.
Meine Bedenken waren auch, dass an meiner Geschichte dann so viel verändert wird, dass ich sie selber nicht mehr wieder erkenne.
Klar war ich erstaunt, als ich von Herrn Bieter erfuhr, dass nicht ein Wort geändert werden muss. Natürlich fand ich das toll, denn es war genau das, was ich wollte.
29. Juni 2015 M. L. Giesen
Hallo Tagebuch!
Nun sitze ich hier vor einem leeren Blatt und soll es irgendwie mit Buchstaben füllen.
Vielleicht sollte ich erwähnen, dass ich hier ganz neu bin.
Bald erscheint mein erstes Buch.
Autorentagebuch, das hört sich so neu an, zumal ich nicht der Meinung bin, dass ich jetzt ein Autor bin.
Eigentlich sehe ich mich mehr als jemand, der eine Geschichte erzählt.
Jetzt habe ich gerade ein Interview ausgefüllt und da brauchte ich auch noch ein Bild von mir.
Ein Bild von mir und das in meinem Alter. Na ja, da muss ich wohl jetzt durch.
Ich sollte dazu sagen, dass ich mich da selber irgendwie im Spiegel fotografiert habe. Die Bilder, die andere Leute von mir gemacht haben, so alt muss ich erst mal werden.
Nein, man will ja seine Leser nicht erschrecken. (HAHAHA)
Mal sehen, wie sich das hier alles so entwickelt.
16. Mai 2015 Luise Maria Ruhdorfer
Soeben habe ich die Bestellung für mein neuestes Buch aufgegeben. Darin beschäftige ich mich vor Allem mit Kärntner Christi-Geburt- und Leiden-Spielen. Ich konnte auch in diesem Buch zwei Spiele dokumentieren und die Passionsspielchronik des Silvester Wietinger aus Metnitz aus den Jahren 1911 bis 1931. Im Buch befindet sich auch Bildmaterial in Farbe. Die Präsentation dieses Buches findet am Dienstag, dem 23. Juni 2015, um 18 Uhr, im Sitzungssaal des Marktgemeindeamtes Finkenstein am Faaker See statt. Ich freue mich schon ganz besonders auf dieses Buch.
  • Als Autor bin ich der Meinung, dass Schreiben weit mehr ist als das bloße Aneinanderreihen von Worten. Es ist ein Weg, Gedanken sichtbar zu machen und Emotionen in eine Form zu bringen, die andere Menschen erreichen kann. Gute Texte entstehen für mich dann, wenn Ehrlichkeit und Klarheit im Mittelpunkt stehen. Nicht jede Geschichte muss laut oder spektakulär sein – oft sind es gerade die leisen,...
    Tobias Graf
  • Der Verlag hat uns sehr geholfen und uns gut beraten. Wir können diese Zusammenarbeit nur Loben....
    Luis Are
  • Da der Mensch eher dazu neigt, negative Kritik zu üben als hier und da mal ein (Extra-)Lob zu verteilen, möchte ich heute ein Statement setzen: Während der Zusammenarbeit mit dem Rediroma Verlag blieb keine meiner Fragen unbeantwortet, stets war man auf der anderen Seite bemüht, meine Änderungen - soweit möglich und vertretbar - umzusetzen. Dafür möchte ich mich recht herzlich bedanken. Der...
    Agnes Schindelar-Böhm
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Profilbild von Isa
vor 2 Monaten
Ich habe zwei Bücher im Rediroma Verlag veröffentlicht unter dem Pseudonym Alex Frey. Ich bin immer wieder erstaunt, dass es noch so kompetente und hilfsbereite Menschen gibt wie Herrn Bieter und sein Team. Es ist auch außergewöhnlich, dass gerade in diesen Zeiten die Preise für die Veröffentlichungen nicht gestiegen, sondern fair geblieben sind. Hut ab! Ich glaube, dieses Mal habe ich viel Arbeit gemacht, weil ich das Titelbild selbst gestaltet habe, aber mit der Übermittlungstechnik in den Verlag nicht zurechtgekommen bin. Mit viel Geduld hat Herr Bieter so lange Tipps gegeben, bis es letztendlich selbst mir gelungen ist. Dafür nochmals meinen herzlichen Dank, denn das hat mir viel bedeutet. Auch mein nächstes Buch werde ich mit Sicherheit hier veröffentlichen, und... Danke auch an das ganze Team. Was wären wir ohne euch!
Isa
Profilbild von To Be Us
vor 4 Monaten
Ich bin Herrn Bieter und den Mitwirkenden beim Rediroma-Verlag so unendlich dankbar für ihre umfangreiche und mühevolle Unterstützung! Ohne den Rediroma-Verlag wüsste ich immer noch nicht, wie ich mein erstes Buchprojekt hätte realisieren können. Das Verlagskonzept füllt eine Lücke auf dem Markt: eine Buchveröffentlichung durchführen zu können, ohne dabei unter Stress und Zeitdruck setzende Verträge abschließen und womöglich Kompromisse im Inhalt eingehen zu müssen; aber zeitgleich auch nicht auf sich allein gestellt zu sein wie beim Selfpublishing und sich kostspielig um Coverdesign, Buchsatz, Vertrieb u.v.m. bemühen zu müssen. Hier bleibt man selbst der Autor seines Werkes, die für den Laien schwer umsetzbaren Schritte der Veröffentlichung werden professionell und adäquat abgenommen, und zudem werden individuelle Wünsche wirklich gehört und mehr als zufriedenstellend umgesetzt. Selfpublishing ohne Selfpublishing, sozusagen – ich bin sehr begeistert und dankbar dafür! Auch wenn immer wieder gerne vor Dienstleistungsverlagen gewarnt wird: Der Rediroma-Verlag zeigt, dass es auch anders geht – professionell, versiert und mit einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis sowie einer fairen Chance für unbekannte Autoren!
To Be Us
Profilbild von Efemusti Ozcalis
vor 2 Monaten
Ich bin rundum zufrieden mit dem Service des Rediroma Verlags. Herr Bieter war außerordentlich hilfsbereit, geduldig und hat mich in jeder Phase hervorragend unterstützt. Die Zusammenarbeit war sehr angenehm, und ich habe mich immer gut aufgehoben gefühlt. Vielen Dank für die großartige Arbeit!
Efemusti Ozcalis
Profilbild von Ramy Azrak
vor 5 Monaten
Ich habe beim Rediroma-Verlag mein erstes Buch veröffentlicht. Daniel Bieter hat mich von A bis Z bestens betreut und mir alle Sorgen genommen. Und die Geschwindigkeit vom Einsenden des Buches bis zur Veröffentlichung war überragend! DANKE!!!
Ramy Azrak
Profilbild von Daisy Dina
vor 4 Monaten
Es ist das vierte Buch, das ich im Verlag Rediroma veröffentliche, und wie immer haben sie hervorragende Arbeit geleistet. Ich möchte mich bei Herrn Bieter und seinem Team für ihre Professionalität herzlich bedanken. Die Kommunikation und Zusammenarbeit mit ihnen ist ausgezeichnet, was sich auch in den Ergebnissen widerspiegelt.
Daisy Dina
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