28. Juli 2015 M. L. Giesen
Irgendwie habe ich noch etwas im Netz gestöbert.
Und siehe da, bei Buch.de wird mein Buch Kriegertränen von 16-100 Jahren empfohlen.
Erstaunlich ist, dass da jemand daran glaubt, dass man mit Leichtigkeit die 100 erreichen kann.
Ob er wusste, dass dies mein Ziel ist?
Also, ihr Hundertjährigen da draußen, wenn ihr noch mal 100 drauf legen wollt, dann lest mein Buch. Immerhin ist Rochon über 12000 Jahre alt. Was mag sein Geheimnis sein, zumal er aussieht wie 35.
Wenn jetzt noch die 12 verschwindet, dann geht es mir wieder richtig gut!
28. Juli 2015 M. L. Giesen
Heute ging mir so einiges durch den Kopf, was die Altersempfehlung für Bücher anbelangt. Bei einigen Büchern steht es, bei anderen wieder nicht.
Wer entscheidet darüber?
Ich habe heute mal im Netz die Bücher eingegeben, die ich so lese. Entweder heißt es, ab 16/17 Jahren zu empfehlen, oder es steht nichts da.
Wenn nichts da steht, ist es auch klar, dass es weder ein Kinder- oder Jugendbuch ist.
Warum ich mir über so etwas Gedanken mache?
Niemand weiß, wie das passiert ist und doch hat mein Buch- KRIEGERTRÄNEN- eine Altersempfehlung ab zwölf Jahren bekommen.
Es kommen Szenen drin vor, die nicht für Kinder geeignet sind. Ich muss es ja wissen, denn ich habe es geschrieben.
Die 12 wieder loszuwerden, ist leichter gesagt als getan.
Leider kann ich selber da nichts machen. Was nun?

Es ist ja nicht nur bei Amazon so, sondern bei anderen Anbietern auch.
Es wird doch immer der Autor zur Verantwortung gezogen, was den Inhalt seines Buches anbelangt. Da stehe ich auch zu, aber zu der 12 kann ich das nicht. Die kommt nicht von mir.
Also mit anderen Worten, das war ich nicht.
Ich werde wohl nie erfahren, wie das passieren konnte.

Vielleicht wird jetzt jemand denken, dass dies nicht schlimm ist und ich mir keine Gedanken darüber machen soll.

Ich setze für die einen Ausschnitt mit rein.
Personen: Frankanas, der Barde
Dravos, der Wolfskrieger (der Wolf)
Renaldo, der Drachenkrieger

(Wer mehr lesen will, der muss es sich kaufen.)

In dem roten Laken räkelt sich der Wolf, der mich ungeniert betrachtet. Vor dem Bett stehen zwei Pfähle und mir schwant bei ihren Anblick nichts Gutes. Das Fell hat zwei Wendesteine verdeckt. Der Barde schiebt mich auf die Pfähle zu, legt Schellen um meine Handgelenke und zieht meine Arme an den Ketten hoch. Ich lasse alles widerstandslos über mich ergehen.
Er lächelt, als er zu mir meint. „Dies ist nur dafür gedacht, damit du nicht weglaufen kannst. Ich will, dass du Dravos zusiehst und lernst. Ich warne dich davor, deine Augen zu schließen.“

Ich empfinde es als Erniedrigung, dass ich ihnen beim Liebesakt zusehen muss, während der Barde mich beobachtet. Notgedrungen sehe ich Dravos dabei zu, wie er mit Hingabe seine Zunge über den Schaft des Barden gleiten lässt. Wie er an ihn knabbert, ihn leckt, um dann genussvoll an seine Eichel zu saugen.
Besitzergreifend umschließt eine Hand sein Glied, während die andere seine Hoden streichelt. Der Barde stöhnt, als seine Männlichkeit erwacht und hart wird. Ich kann ahnen, wie das Blut in den Venen pocht, die sich wie feine Stränge um seinen Schaft winden, als er sich in voller Größe aufrichtet. Die Brust des Barden hebt und senkt sich, als sein leises Stöhnen lauter wird. Feine Schweißperlen rinnen über seine Haut und warmes Kerzenlicht geben den Konturen der Körper vor mir etwas Sinnliches.
Der Duft ihrer erotischen Ausstrahlung trifft mich wie ein Blitzstrahl, der durch meinen Bauch in mein Schaft gleitet und mein Blut zum Kochen bringt. Ich spüre den wissenden Blick des Barden, als ich mit Entsetzen feststelle, dass es mich erregt.
Er streckt eine Hand aus und berührt meine Eichel. Ein lustvolles Keuchen ist meine Antwort darauf. Mein Atem geht schneller, als er seine Hand um meinen Schaft legt und meine Vorhaut mit langsamen Bewegungen immer wieder rauf und runter schiebt.
Er zieht seine Hand zurück und keucht voller Verlangen, als er sein Becken anhebt und dem Wolfskrieger seinen Penis tiefer in seinen Mund stößt. Er atmet heftig aus und Dravos lässt ab von ihm.
Ich kann meinen Blick nicht abwenden von der vor Speichel tropfenden Männlichkeit des Barden. Mit Leidenschaft würde ich Dravos Platz einnehmen, um zu Ende zu bringen, was er unterbrochen hat.
Mit einem eifersüchtigen Blick zu mir greift der in einen Krug und schmiert den Penis des Barden mit verführerischer Zärtlichkeit mit einem Öl ein. Der Duft von Hollenussblütenöl steigt in meine Nase und mir vergeht alles.
Bilder von jener Nacht nehmen feste Gestalt in meinem Geist an, wo der Barde mich mit Gewalt nahm. Ich zerre an meinen Fesseln und kann mir nicht vorstellen, dass ich gerade noch den Wunsch verspürte, seine Eichel zu lecken, zu saugen.



25. Juli 2015 M. L. Giesen
Vor ein paar Tagen habe ich mich bei Facebook angemeldet. Ich dachte, es wäre nicht schlecht, da Werbung für mein Buch zu machen.
Puh, was die aber auch alles von einem wissen wollen. Kontonummer? Wieso das denn, denke ich, hieß es nicht, dass es nichts kostet?
Auf einmal wollten sie mindestens zwei Euro pro Tag für was weiß ich. Na ja, ich und diese ganze Technik. Wer weiß, was ich so nebenbei angeklickt habe.
Nun wollte ich alles wieder rückgängig machen, zumal es mir auch nicht gefallen hat, dass die mir jeden Tag zig E-Mails schicken. Nichts gegen diesen Verein, aber für jemanden, der sich mit so etwas nicht auskennt, war mir das Ganze dann doch zu kompliziert. Dass ich es geschafft habe, das Ganze zu kündigen, grenzt an ein Wunder. Zumal ich es vor ein paar Tagen schon stundenlang probiert habe.
Also in Zukunft für mich: Finger weg von solchen Sachen.

Letztens hat mir jemand vorgeschlagen, dass ich den Verlag wechseln soll. Dass ich mein Buch dort verlegen soll, wo man auch viel und richtig Werbung für mein Buch macht.
Nö, meinte ich nur dazu, das will ich nicht. Ich werde auch meine anderen Bände bei Re Di Roma verlegen lassen. Ich bin zufrieden und warum soll ich mich mit anderen Verlagen über den Inhalt meiner Bücher streiten?
Gerade deswegen passt der Re Di Roma-Verlag gut zu mir, weil ich da freie Hand über meinen Inhalt habe.

Na ja, dann verkaufe ich halt ein paar Bücher weniger. Millionär werde ich mit meinem Drachenkrieger eh nicht. In erster Linie ist mir wichtig, dass ich gelesen werde.
Und ein bisschen mache ich mein Buch ja bekannt. Der Rest wird sich zeigen.
Auf jeden Fall gibt es schon eine Person, die auf den zweiten Teil wartet. Nein, das bin nicht ich.
24. Juli 2015 M. L. Giesen
Nun ist es bei mir still geworden, mein Besuch ist auf dem Weg nach Hause.
Und ich hatte gestern eine E-Mail aus Wien, wo man sich für die Info über mein Buch Kriegertränen bedankte und mir mitteilte, dass man sich schon mit dem Re Di Roma-Verlag in Verbindung gesetzt hat.
Warum Wien, wird sich sicher mancher fragen. Auch in Wien gibt es eine Buchhandlung, die für die etwas anderen Kunden zuständig ist. Da mein Drachenkrieger schwul ist, habe ich mir gedacht, dass er da gut hinpasst. Ja, und dann habe ich denen einfach eine E-Mail geschickt.
Niemals hätte ich erwartet, dass ich eine Antwort bekomme.

Endlich hat auch Amazon einige Bücher von mir anzubieten. Na ja, mal sehen, wann die verkauft sind.

Da ich nicht das schreibe, was gerade so inn ist, wird es mein Drachenkrieger nicht leicht haben.
Die Konkurenz ist so riesengroß und in meiner Geschichte sind halt keine Vampire.
Obwohl andere wieder sagen, jetzt ist aber mal genug mit den Blutsaugern. Und dann gibt es wieder Bücher, die eigentlich keiner wirklich braucht und doch schaffen sie es auf die ersten Plätze.
Ich muss nicht auf den ersten Plätzen sein. Es reicht mir, wenn mein Buch von den Leuten gelesen wird, die Fantasy mögen.
21. Juli 2015 M. L. Giesen
Jetzt bin ich schon wieder hier.
Der Buchladen Prinz Eisenherz nimmt mein Buch mit in das Sortiment. Das ist immerhin ein kleiner Anfang und dort sind meine Männer in guter Gesellschaft.
Manchmal erinnere ich mich an Momente, so wie der, wo ich mitten in der Nacht einen Bekannten angerufen habe. Er hatte mal so nebenbei erwähnt, dass er manchmal auch bis tief in die Nacht auf ist.
An dem Tag war ich dabei, den Akt zwischen Rochon und Renaldo zu beschreiben.
Da der Schlangenkrieger Rochon anatomisch etwas anders gebaut ist, war das für den Drachenkrieger Renaldo schon etwas ganz Besonderes. Immerhin hat er sich darüber gewundert, dass Rochon seine Scham im Bad bedeckt hält, wo doch sonst alle nackt im Wasser sind.
Es war halb zwei, als ich fertig mit dieser Sache war, habe auch erst sehr spät angefangen.
Tja, da saß ich nun mit dem geilen Akt und es war niemand da, dem ich davon erzählen konnte.
Was nun? Ich wollte, ich musste das einfach loswerden. Also habe ich den Bekannten angerufen.
Mal ganz ehrlich, was Besseres konnte dem doch mitten in der Nacht nicht passieren.
Ganz stolz habe ich ihm den geilsten Akt vorgelesen, den ich je geschrieben habe. Na gut, mein Bekannter ist nicht schwul, aber trotz allem hätte er auch mal gerne so eine geile Nummer gehabt. Nur nicht mit dem Vieh da. Vieh nannte er Rochon? Na ja, der war doch nur neidisch. Er hat es selber gesagt, so eine tolle Nummer hatte er noch nicht.
Na gut, ich muss gestehen, im fünften Teil habe ich diesen Akt noch ganz gewaltig getoppt und es ist nicht Rochon.
Manchmal ist das schon blöd, da hat man etwas Tolles geschrieben und keiner hat Zeit. Ist mir schon oft so ergangen und es wird auch nicht das letzte Mal gewesen sein.
Ich wurde vor kurzem gefragt, wo das alles herkommt. Ich weiß es selber nicht und es ist mir auch egal. Hauptsache ist doch, dass es da ist.
Ob ich irgendwann nicht mehr schreibe, dies kann ich auch nicht beantworten. Fünf Teile, das war mir klar. Aber so wie es aussieht, wird es noch einen sechsten Teil geben.
  • Als Autor bin ich der Meinung, dass Schreiben weit mehr ist als das bloße Aneinanderreihen von Worten. Es ist ein Weg, Gedanken sichtbar zu machen und Emotionen in eine Form zu bringen, die andere Menschen erreichen kann. Gute Texte entstehen für mich dann, wenn Ehrlichkeit und Klarheit im Mittelpunkt stehen. Nicht jede Geschichte muss laut oder spektakulär sein – oft sind es gerade die leisen,...
    Tobias Graf
  • Der Verlag hat uns sehr geholfen und uns gut beraten. Wir können diese Zusammenarbeit nur Loben....
    Luis Are
  • Da der Mensch eher dazu neigt, negative Kritik zu üben als hier und da mal ein (Extra-)Lob zu verteilen, möchte ich heute ein Statement setzen: Während der Zusammenarbeit mit dem Rediroma Verlag blieb keine meiner Fragen unbeantwortet, stets war man auf der anderen Seite bemüht, meine Änderungen - soweit möglich und vertretbar - umzusetzen. Dafür möchte ich mich recht herzlich bedanken. Der...
    Agnes Schindelar-Böhm
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Profilbild von Isa
vor 2 Monaten
Ich habe zwei Bücher im Rediroma Verlag veröffentlicht unter dem Pseudonym Alex Frey. Ich bin immer wieder erstaunt, dass es noch so kompetente und hilfsbereite Menschen gibt wie Herrn Bieter und sein Team. Es ist auch außergewöhnlich, dass gerade in diesen Zeiten die Preise für die Veröffentlichungen nicht gestiegen, sondern fair geblieben sind. Hut ab! Ich glaube, dieses Mal habe ich viel Arbeit gemacht, weil ich das Titelbild selbst gestaltet habe, aber mit der Übermittlungstechnik in den Verlag nicht zurechtgekommen bin. Mit viel Geduld hat Herr Bieter so lange Tipps gegeben, bis es letztendlich selbst mir gelungen ist. Dafür nochmals meinen herzlichen Dank, denn das hat mir viel bedeutet. Auch mein nächstes Buch werde ich mit Sicherheit hier veröffentlichen, und... Danke auch an das ganze Team. Was wären wir ohne euch!
Isa
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vor 4 Monaten
Ich bin Herrn Bieter und den Mitwirkenden beim Rediroma-Verlag so unendlich dankbar für ihre umfangreiche und mühevolle Unterstützung! Ohne den Rediroma-Verlag wüsste ich immer noch nicht, wie ich mein erstes Buchprojekt hätte realisieren können. Das Verlagskonzept füllt eine Lücke auf dem Markt: eine Buchveröffentlichung durchführen zu können, ohne dabei unter Stress und Zeitdruck setzende Verträge abschließen und womöglich Kompromisse im Inhalt eingehen zu müssen; aber zeitgleich auch nicht auf sich allein gestellt zu sein wie beim Selfpublishing und sich kostspielig um Coverdesign, Buchsatz, Vertrieb u.v.m. bemühen zu müssen. Hier bleibt man selbst der Autor seines Werkes, die für den Laien schwer umsetzbaren Schritte der Veröffentlichung werden professionell und adäquat abgenommen, und zudem werden individuelle Wünsche wirklich gehört und mehr als zufriedenstellend umgesetzt. Selfpublishing ohne Selfpublishing, sozusagen – ich bin sehr begeistert und dankbar dafür! Auch wenn immer wieder gerne vor Dienstleistungsverlagen gewarnt wird: Der Rediroma-Verlag zeigt, dass es auch anders geht – professionell, versiert und mit einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis sowie einer fairen Chance für unbekannte Autoren!
To Be Us
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vor 2 Monaten
Ich bin rundum zufrieden mit dem Service des Rediroma Verlags. Herr Bieter war außerordentlich hilfsbereit, geduldig und hat mich in jeder Phase hervorragend unterstützt. Die Zusammenarbeit war sehr angenehm, und ich habe mich immer gut aufgehoben gefühlt. Vielen Dank für die großartige Arbeit!
Efemusti Ozcalis
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vor 5 Monaten
Ich habe beim Rediroma-Verlag mein erstes Buch veröffentlicht. Daniel Bieter hat mich von A bis Z bestens betreut und mir alle Sorgen genommen. Und die Geschwindigkeit vom Einsenden des Buches bis zur Veröffentlichung war überragend! DANKE!!!
Ramy Azrak
Profilbild von Daisy Dina
vor 4 Monaten
Es ist das vierte Buch, das ich im Verlag Rediroma veröffentliche, und wie immer haben sie hervorragende Arbeit geleistet. Ich möchte mich bei Herrn Bieter und seinem Team für ihre Professionalität herzlich bedanken. Die Kommunikation und Zusammenarbeit mit ihnen ist ausgezeichnet, was sich auch in den Ergebnissen widerspiegelt.
Daisy Dina
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