08. Juli 2015 M. L. Giesen
Schon wieder so spät. Na ja, heißt es nicht, abends werden die Faulen fleisig?
Spaß beiseite, ich habe auch am Tag etwas geschrieben. Zwar erst mal auf Papier, aber das ist für mich ok.
So sind die Gedanken gesichert. Zwei Lieder waren auch wieder dabei. Schade, dass ich sie nicht hier veröffentlichen kann. Habe sie natürlich vielen am Telefon vorgelesen.
Dachte gerade daran, was mein Sprungbrett gewesen ist für diese große Geschichte.
Ich bin ja ein leidenschaftlicher Games-Spieler und da dachte ich mir, dass ich darüber schreiben sollte.
Mein allererstes Spiel war Assassins-Creed gewesen.
Wenn ich an meine laienhaften Anfänge denke. Puh!
Also Altair, ja, mit dem hatte ich anfangs meine liebe Not. Doch es lag eher daran, dass ich gar nicht wusste, was ich tun sollte. Da bin ich nun in Jerusalem in dieses Loch gefallen und habe den Ausgang nicht gefiunden. Wie lange bin ich da rum geirrt? Eine Woche lang habe ich es versucht.
Dann habe ich alles heller gemacht und sieh an, nun fand ich auch den Weg nach draußen.
Bis ich dann in Masyaf festsaß, in wahrsten Sinne des Wortes. Was bin ich da rumgerannt, habe alle Fahnen eingesammelt, mir alles angesehen. Das fand ich schon toll, doch das soll nun alles gewesen sein.
Immer wieder bin ich zu dem Tor, doch es blieb verschlossen. Gut, vielleicht der falsche Tag, die falsche Stunde. Irgendwann meinte eine Freundin, was bedeutet der gelbe Punkt auf der Karte.
Weiß ich nicht, war meine Antwort und bin da mal hingegangen. Und sieh an, nun ging es auch im Spiel weiter. Man hatte einiges zu tun und dann ging endlich auch dieses verdammte Tor auf.
Was war das für ein Gefühl, durch das Königreich zu reiten. Und so weite Wege nach Jerusalem, Akon oder Damaskus. Endlich sah ich mehr von der Welt.
Na ja, ich habe mich auch ziemlich oft verritten.
Zum Glück ist mir das damals im realen Leben mit meiner Araberstute Röschen nicht passiert.
Irgendwann habe ich den zweiten Teil angefangen und habe es einfach nicht geschafft, den Bruder im Wettrennen zu besiegen. Und die rasante Kutschfahrt erst mal, der arme Leonardo da Vinci.
Später in Venedig die Jagd nach den drei Fahnen. Zwei waren ja kein Problem. Obwohl der Gegner einen weiteren Weg als ich hatte, war er schneller bei der Fahne. Wahnsinn! Wie lange habe ich es da jeden Tag probiert, immer und immer wieder? Eine ganze Woche lang.
Und heute? Heute schaffe ich den Galata-Turm in sechs Minuten und der hat es in sich.
Aber eines muss ich noch erzählen, dass Pferderennen in Forli. (GRRR)
Die weißen Pferde waren einfach schrecklich. Da wird auf der Brücke gestreikt oder es kriegt im Sprung den Hintern nicht hoch, oder es kippt einfach um. Wie soll man da sein Rennen in der vorgeschriebenen Zeit schaffen? Mit denen habe ich meistens verloren. Die dunklen Pferde waren da besser drauf.
Nein, ich reite schon lange nicht mehr und tanzen geht auch nicht mehr. Aber was solls?
Ich kann sagen, ich habe das alles mal tun können. Das kann nicht jeder Rollstuhlfahrer von sich sagen.
07. Juli 2015 Luise Maria Ruhdorfer
Meine Buchpräsentation am 23. Juni 2015 am Gemeindeamt Finkenstein war ein besonderer Kunstgenuss, denn nach der Ansprache unserer Kulturreferentin Christine Sitter, MBA, und meinen Ausführungen zum Buch gaben Frau Dipl.-Dok. Ilona M. Wulff-Lübbert und Herr Roland de Roja Szenen aus Wulff-Lübberts Schauspiel "Passion" zum Besten, das ab 21. August 2015 auf der Burgruine in Arnoldstein aufgeführt werden wird, wovon vier Vorstellungen bereits am Tag meiner Buchpräsentation ausverkauft waren.
Wie immer, war ich sehr aufgeregt, aber exzellent vorbereitet.
Was mir noch fehlt, ist jemand, der meine Werke in den Medien entsprechend promotet, sodass der Absatz zweistellige Zahlenkonstellationen übersteigt.
Ich bin mir dessen sehr wohl bewusst, dass ich mit diesem Buch und den beiden Vorgängerbüchern über "Geistliche Volksschauspiele" absolutes Neuland betrete, denn ich schreibe in Deutsch und Slowenisch und bringe so die Werke der Kärntner Volkspoeten (bukovniki) auch der jeweils anderen Volksgruppe näher.
Und ich habe erreicht, dass die jahrhundertealte Tradition der Aufführung von Christi-Leiden-Spielen fortgeführt wird. Und somit habe ich die von meinen Vorfahren in mich gesetzten Erwartungen voll erfüllt.
06. Juli 2015 M. L. Giesen
Ja, ich schon wieder
So einige Gedanken gehen mir schon lange durch den Kopf.
Ich hatte schon mit zehn in meiner Geschichte einen Krieger mit Namen Dohnar, der sich in ein Pferd verwandeln konnte. Dies fand ich für meinen Krieger Renaldo ganz praktisch, wenn er nicht mehr laufen konnte. Mit so einen Freund an der Seite wäre das dann kein Problem gewesen.
Und ich habe mich auch daran erinnert, dass er von einen Prinzen mit dem Namen Feure sehr angetan war.
Also ist es heute nicht erstaunlich, dass mein Krieger schwul ist. Für mich war das normal.
Doch damals wusste ich noch gar nicht, dass es so etwas gibt. Vielleicht lag es auch daran, dass ich lieber ein Junge gewesen wäre und dass die Oma nicht gut zu mir war.
Dohnar und Feure sind bis jetzt in meinen Teilen noch nicht aufgetaucht. Sicher werden sie mir irgendwann über den Weg laufen.
Und es gab noch einen Krieger mit den Namen Weihty, der sich ebenfalls in einen Hengst verwandeln konnte. Doch dieser war schwarzweiß gescheckt.
Solche Pferde fand ich damals toll. Die anderen Kinder standen alle auf schwarz, wegen Fury.
Na ja, und Drachen kannte ich damals noch nicht. Woher denn auch?
05. Juli 2015 M. L. Giesen
Ist das heiß in Berlin geworden.
Leider muss ich mit den armen Hunden raus. Sie bekommen die Hitze ja auch von unten mit, denn auf dem Bürgersteig könnte man Spiegeleier braten. Klar sucht man den Schatten, aber es muss ja ab und zu eine Straße überquert werden. Ein Wunder, dass die Reifen von meinem Rollstuhl nicht verbrennen. Wenn der Wind wenigstens kühl wäre. Aber nein, auch der trägt die Glut der Sonne mit sich.
Nun liegen sie hier auf dem kühlen Steinfliesen, Bauch voll und pennen.
Und was mache ich? All die vielen Runen, die darauf warten, dass sie verewigt werden. Ja, es ist viel passiert im 4. Teil. Da werde ich heute weiter tippen.
Das Wetter hier passt sogar, denn der Drachenkrieger ist auch gerade in der Wüste gestrandet. Nur dass es dort heißer ist und kein Wasser gibt. Ich würde sagen, dumm gelaufen. Nein, nicht wirklich. Ich werde mit ihm leiden und fluchen.
Aber erst werde ich eine Geschichte zu Ende schreiben, die ihm gerade jemand erzählt. Noch geht es ihm gut, auch wenn er nicht davon begeistert ist, was das Schicksal für ihn bereit hält.
Ganz ehrlich? Ich weiß es auch oft nicht. Nicht ich erzähle diese Geschichte, ich schreibe sie nur auf.
Wer selber schreibt, weiß, wie ich das meine. Oder auch nicht?
02. Juli 2015 M. L. Giesen
Nur noch fünf Tage und ich kann mein Buch selber kaufen.
Heute habe ich mein Kurzprofil reingesetzt. Gut, es ist etwas länger geworden.
Ich habe es einer Freundin aus Herdecke vorgelesen. Die fand es gut, meinte aber, es hört sich an wie eine Geschichte. So wollte ich es auch haben.
Aber etwas ist mir aufgefallen, wann ich geboren wurde, weiß man trotzdem nicht. Ist das wichtig?
Und wo sind bei dem Bild meine blauen Augen abgeblieben?
Dann und dann geboren, das und das studiert, das kann jeder, aber es sagt eigentlich nichts über den Menschen aus.
Ich hatte keine Zeit zum Studieren, dafür habe ich das Leben studiert. Na, das ist doch auch etwas.
Heute war ich beim Finanzamt und habe einen Bescheid geholt für die Steuer, die ich demnächst zahlen muss, da ich ja jetzt ein selbstständiger Autor bin und viel Geld verdiene.
Niemand sieht, dass dies nicht so ist.
Alle wollen sich an den Geldern bereichern, die ich nicht habe und auch nicht bekommen werde.
Die tun ja so, als ob alle Menschen auf mein Buch gewartet haben und es auch nur dieses eine Buch gibt.
Der Verlag würde es sicher auch toll finden, wenn 50000 Menschen mein Buch kaufen.
Da muss ich mir doch tatsächlich von jemanden vorwerfen lassen, dass ich Angst habe, Geld zu verdienen.
Fakt ist, dass mich niemand kennt und ich habe keine Vampir-Geschichte geschrieben, oder was sonst so gerade in ist.
Ja, ich finde meine Geschichte toll, aber ich weiß auch, dass das nicht die Allgemeinheit so finden wird.
Sie ist außergewöhnlich, sicher und es wird sie auch der ein oder andere Leser mögen.
Aber erst mal muss er sie finden. Der Rest kommt von ganz alleine.
Immerhin ist es heute ja modern, mal auf die Schnelle ein Buch zu schreiben, dass darf man auch nicht vergessen.

  • Ich kann den Rediroma-Verlag allen Selfpublishern, die sich wegen des Covers und des Buchsatzes  bzw. Layouts große Sorgen machen, nur empfehlen.  Gut und günstig – mit diesem bekannten Slogan könnte sich auch dieser Verlag schmücken.  Ich habe, ehe ich mich für Rediroma entschied, sieben Vertragsangebote sogenannter Druckkosten- bzw. Zuschussverlage aus Kostengründen abgelehnt. Sie alle...
    Reinhard Wilhelm
  • Seit Jahren hatte ich den Wunsch und die Idee, ein eigenes Buch zu veröffentlichen. Mit dem Rediroma Verlag habe ich dazu eine seriöse Unterstützung gefunden: zeitnahe Antworten, engagierte Arbeit. Nun halte ich mein erstes Werk in Händen!...
    Annette Krieck
  • Ich danke dem Verlag für die gute Zusammenarbeit. Über einen anderen Verlag wäre es nicht so schnell und unkompliziert gegangen. Der Austausch war immer offen und konstruktiv. Ich wünsche dem Verlag noch viele Autoren mit interessanten Themen....
    Andreas Roth
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137 Rezensionen
Profilbild von Elke Maleika
vor 2 Monaten
Ich habe einen Reiseerlebnisbericht über meine Trekkingtour in Nepal verfasst und das Manuskript an den Rediroma-Verlag eingesandt. Herr Bieter und sein Team sind so kompetent und schnell in der Bearbeitung, dass binnen einen Monats die Veröffentlichung erfolgte. Ich bin sehr froh, diesen Verlag gefunden zu haben, der alle notwendigen Dienstleistungen für eine Veröffentlichung bietet und zudem noch sehr kostengünstig ist. Die Kommunikation mit dem Verlag ist hervorragend, Fragen werden schnell beantwortet und Änderungswünsche schnell umgesetzt. Ich bin stolz auf mein Buch und kann den Verlag nur wärmsten empfehlen
Elke Maleika
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vor 7 Monaten
Ich bin Herrn Bieter und den Mitwirkenden beim Rediroma-Verlag so unendlich dankbar für ihre umfangreiche und mühevolle Unterstützung! Ohne den Rediroma-Verlag wüsste ich immer noch nicht, wie ich mein erstes Buchprojekt hätte realisieren können. Das Verlagskonzept füllt eine Lücke auf dem Markt: eine Buchveröffentlichung durchführen zu können, ohne dabei unter Stress und Zeitdruck setzende Verträge abschließen und womöglich Kompromisse im Inhalt eingehen zu müssen; aber zeitgleich auch nicht auf sich allein gestellt zu sein wie beim Selfpublishing und sich kostspielig um Coverdesign, Buchsatz, Vertrieb u.v.m. bemühen zu müssen. Hier bleibt man selbst der Autor seines Werkes, die für den Laien schwer umsetzbaren Schritte der Veröffentlichung werden professionell und adäquat abgenommen, und zudem werden individuelle Wünsche wirklich gehört und mehr als zufriedenstellend umgesetzt. Selfpublishing ohne Selfpublishing, sozusagen – ich bin sehr begeistert und dankbar dafür! Auch wenn immer wieder gerne vor Dienstleistungsverlagen gewarnt wird: Der Rediroma-Verlag zeigt, dass es auch anders geht – professionell, versiert und mit einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis sowie einer fairen Chance für unbekannte Autoren!
To Be Us
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vor 4 Monaten
Ein großes Danke an die Autorin Franziska von Homburg, die mir den Rediroma-Verlag empfohlen hat! Ich bin absolut glücklich mit dieser Wahl. Die Betreuung ist hochprofessionell. Herr Bieter unterstützt mich großartig und steht mir bei jeder Frage mit Rat und Tat zur Seite. Die Abläufe sind superstrukturiert und reibungslos, meine Wünsche werden perfekt umgesetzt. Ich bin restlos begeistert! Liebe Grüße Sibylle Limbach
Sibylle
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vor 3 Monaten
Ich habe mittlerweile schon zwei Bücher beim Rediroma-Verlag veröffentlicht und bin absolut begeistert von der lieben, hilfsbereiten Art des Verlegers, wie er geduldig Fragen beantwortet und welche Mühe er sich beim Cover meines zweiten Buches gegeben ĥat. Der Verlag ist absolut empfehlenswert. Vielen lieben Dank!
Silvia
Profilbild von Isa
vor 6 Monaten
Ich habe zwei Bücher im Rediroma Verlag veröffentlicht unter dem Pseudonym Alex Frey. Ich bin immer wieder erstaunt, dass es noch so kompetente und hilfsbereite Menschen gibt wie Herrn Bieter und sein Team. Es ist auch außergewöhnlich, dass gerade in diesen Zeiten die Preise für die Veröffentlichungen nicht gestiegen, sondern fair geblieben sind. Hut ab! Ich glaube, dieses Mal habe ich viel Arbeit gemacht, weil ich das Titelbild selbst gestaltet habe, aber mit der Übermittlungstechnik in den Verlag nicht zurechtgekommen bin. Mit viel Geduld hat Herr Bieter so lange Tipps gegeben, bis es letztendlich selbst mir gelungen ist. Dafür nochmals meinen herzlichen Dank, denn das hat mir viel bedeutet. Auch mein nächstes Buch werde ich mit Sicherheit hier veröffentlichen, und... Danke auch an das ganze Team. Was wären wir ohne euch!
Isa